15
Aug
2011

Einladung zum Vorstellungsgespräch

grad die Mail gelesen - ich bin eingeladen - Terminvorschlag am Donnerstag.
Mal sehen, ich geh dort hin und schau mir alles an. Wenn ich den Job annehme, dann kann ich die Umschulung vergessen ... also mal sehen, wie es dort ist, vielleicht sagt es mir ja spontan zu? Dann nehm ich den Job.

Für Euch

Ihr Lieben, heute beginnt wieder die Schule, die Ferien sind nun vorbei. Ich wünsche Dir, liebe A., dass Du dich in Deiner neuen Klasse wohl fühlst und noch Freundschaften hast und dass das Lernen Dir leicht fällt und du viele schöne Erfahrungen machst! Bitte sei nicht so oft krank, Dir fehlt sonst viel zu viel Stoff, den Du kaum nacharbeiten kannst!
Dir liebe E. wünsche ich einen schönen 1. Schultag in der neuen Schule. Ich hoffe, dass deine Lehrerin nett ist und Du viel Neues lernst und alte Lücken schließen kannst! Ich wünsche Dir, nette Kinder in der Klasse, mit denen Du dich gut verstehst und Freude am Lernen hast!
Ich drück Euch ganz doll!
Alles Gute

Lebensinhalt

ich bin so wütend, traurig, verzweifelt, mutlos und will nicht mehr kämpfen. Ich hab heute ein ziemliches Tief. Ich befürchte, dass mein Einfluss gleich Null auf meine Kinder - insbesondere auf die Kleine ist und dass sie in der Schule nichts macht. Der Direktor sprach von zwei Tagen in der Woche, wo sie bis 16 Uhr in der Schule anwesend sein müssen, sie können verschiedene Aktivitäten in Anspruch nehmen oder chillen. Meine Tochter ist faul, sie wird das Chillen wählen :-(
Es steht den Kids auch frei ein Mittagessen zu nehmen. Ich befürchte, sie wird nicht in der Schule essen, vielleicht sich das Geld vom Vater nehmen und sagen, sie kauft dafür Essen und gibt das Geld dann für Süßigkeiten aus :-(
Ich befürchte, sie wird die Hausaufgabenhilfe nicht in Anspruch nehmen. Ich befürchte, sie wird mit den Noten noch mehr abrutschen. Ich befürchte, dass ich von all dem nichts mitbekomme. Mir wird sie bestimmt nix sagen und dem Vater auch nicht. Ich befürchte, dass ich von bevorstehenden Elternabenden nichts erfahre ... also werde ich dann wieder an die Schule direkt gehen müssen damit ich irgendwelche Informationen bekomme. ABER was nützen mir die Informationen? Nichts :-( ich hab keinen Einfluss, ich kann nichts ändern - sie wird keine Hilfe von mir annehmen wollen (aus Bequemlichkeit und Faulheit) und dem Vater wird es egal sein :-(((((
Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll ... mein Lebensinhalt waren bisher meine Kinder. Jetzt, wo sie älter sind und sich meinem Einfluss entziehen fehlt mir der Sinn fürs Leben. Ich möchte für sie da sein, auch wenn sie jetzt schon älter sind, aber ich will, dass sie die bestmöglichen Startbedingungen für die Arbeitswelt bekommen. Aber mir sind die Hände gebunden :-(
Ich bin kurz davor einfach aufzugeben, mich nicht mehr zu kümmern, denn es hat eh keinen Sinn, ich komme nicht an sie ran. Der Vater arbeitet mir nicht zu und jeder Information bittend und bettelnd hinterher rennen mag ich einfach nicht mehr.
Erst mal muss ich mich wieder sammeln. Vielleicht schaut dann die Welt wieder etwas besser aus.
Es ist so frustrierend ...

Gemischte Gefühle

ja, mit gemischten Gefühlen bin ich heute früh aufgestanden. Eine Stunde VOR dem Wecker, weil ich keine Ruhe mehr hatte.
In der Küche lag ein kleiner Zettel von meinem Freund, dass er mir für die heutige Begegnung mit der jüngeren Tochter alles gute wünscht ... ein lieber kleiner Trost. Dennoch war ich voller Unruhe und Befürchtungen. Ich gehe dort hin und weiß, ich bin nicht erwünscht :-(
So war es auch. Ich ging die Straße zur Schule lang und sah meine Tochter in einer Ecke mit zwei Freundinnen stehen. Sie statt einer Begrüßung: "Ich dachte du kommst nicht?" Ich antwortete nur, dass ich wissen will, was die Lehrer erzählen. Daraufhin sie gleich in einem quengelndem Ton: "Mann Mama, ich will aber alleine!" Ich bin verärgert weitergegangen und rief ihr nur noch hinterher: " Keine Angst, ich setzt mich ganz woanders hin!"
So nahm ich dann in der Aula irgendwo in der Mitte Platz. Sie setzte sich ganz hinten in die letzte Reihe. Um mich herum lauter Kinder, die alle mit einem oder mehreren Familienmitgliedern dort waren, ich fühlte mich so alleine. Ich dachte an den Traum, den ich heute nacht hatte. Ich träumte von der Kleinen, sie war noch ein Baby auf meinem Arm. Dann träumte ich von beiden Kids, die aber schon viel älter waren - also etwas im jetzigen Alter. Dann sah ich in der Reihe vor mir ein kleines Mädchen. Etwas über einem Jahr alt - sie war so eine süße und mir kamen die Gedanken an meine Große, als sie selbst noch klein war. Ich musste schnell an was anderes denken, um nicht dort in Tränen auszubrechen :-(
Ich fühle mich so unerwünscht, werde nicht mehr gebraucht. Jetzt denken die Kinder, sie sind schon groß. Vielleicht sind sie es - sicher, sie sind keine kleinen Mädchen mehr - aber wenn ich an mich denke, wie lange ich eigentlich den Wunsch nach einer Mutter hatte ...
Ich befürchte, dass sie in der Schule untertauchen wird. Es sind dort viele Chaoten, aber sie ist immerhin mit einer Freundin in einer Klasse. Das hab ich damals noch geregelt - dann fällt ihr die Eingewöhnung etwas leichter. Ich hoffe so sehr, dass sie die Umstellung packt und sich ums Lernen bemüht ...
Mist! Daran werd ich heute sicher zu knabbern haben!
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